1. Gelnhäuser Taekwondo Club 1968 e.V.

...ein Grund zum Feiern - das sagten sich die Verantwortlichen des barbarossastädtischen Vereines und organisierten für den 11. August 2018 eine Jubiläumsfeier in der Stadthalle Gelnhausen.01 jubi
Alles, was Rang und Namen hat, sowohl auf politischer als auch auf sportlicher Ebene, war geladen. Die meisten kamen und bekamen ein anspruchsvolles Rahmenprogramm geboten.

Begrüßt wurden die Gäste musikalisch zu den Klängen der Gruppe „The Cue“ von der Musikschule Main-Kinzig unter der Leitung von Harry Wenz. Visuell konnten sich die Besucher, unter ihnen auch viele Gründungsmitglieder, über eine Fotopräsentation der vergangenen 50 Jahre auf den Abend einstimmen.

Mit Manfred Hendel und Louis Rack war es gelungen, gleich zwei Gründungsmitglieder als Moderatoren zu gewinnen und die beiden erwiesen sich als Volltreffer. Mit Witz und fundiertem Wissen führten sie durch den Abend.

Nach der Begrüßung der Vorsitzenden Angelika Kildau und der Totenehrung überbrachte der Kreisbeigeordnete Winfried Ottmann das Grußwort in Vertretung des Schirmherrn, Landrat Thorsten Stolz.

Im ersten Teil ihrer Chronik informierten die beiden Moderatoren über die Zeitgeschichte des Taekwondo in Deutschland und in Gelnhausen. Sie wussten zu berichten, dass Gelnhäuser sowohl an der Gründung des Landesverbandes als auch des Bundesverbandes beteiligt waren.

Nach so viel Information zeigten einige Kinder und Erwachsene des „Geburtstagskindes“ um Trainer Roland Schmidt Ausschnitte aus dem traditionellen Taekwondo-Training.

Der Gelnhäuser Bürgermeister Daniel Glöckner hatte bei seinem Grußwort die Lacher auf seiner Seite, als er versuchte, die unterschiedliche Bedeutung von Karate (leere Hand) und Taekwondo zu erläutern.

In Vertretung des Präsidenten des Landessportbundes, Dr. Rolf Müller, sprach der Vizepräsident Leistungssport Lutz Arndt das Grußwort. Gemeinsam mit Florian Dinges vom Sportkreis Main-Kinzig nahm Herr Arndt Ehrungen für langjährige verdienstvolle Tätigkeiten vor. Die Ehrennadel in Bronze erhielten Hermann Kildau, Francisco Martin Villa, Norbert Kildau, Roland Schmidt und Angelika Kildau.

Großen Applaus erhielten die Tänzerinnen vom Tanzstudio Step by Step, die mit amerikanischem Steptanz die Stadthalle rockten.

Der zweite Teil der Taekwondo-Geschichte umfasste die Zeit bis ca. 1998 und Manfred Hendel und Louis Rack konnten lebhaft und aus eigener Erfahrung berichten und immer wieder hörte man im Publikum zustimmende Bemerkungen (ach ja, weißt du noch – damals…).

Danach betrat der Präsident der Hessischen Taekwondo Union, Constantin Zabbal, die Bühne und überbrachte sein Grußwort sowie die Wünsche der Deutschen Taekwondo Union. Besondere Ehre wurde dem Verein zuteil, durch die Verleihung der Goldenen Ehrennadel der Deutschen Taekwondo Union.

Ein erneuter, diesmal irischer, Steptanz kam zur Aufführung und die Mädels konnten die Bühne erst nach einer Zugabe verlassen. Manfred Hendel versäumte es nicht, die Chefin der Truppe, Serap Sünkün auf die Bühne zu holen und zu interviewen.

Frank Schmid, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gelnhäuser Sportvereine, überbrachte ebenfalls ein Grußwort.

Die anschließende Vorführung stand unter dem Thema Taekwondo-Wettkampf und es wurden Inhalte aus dem Training gezeigt.

Im dritten Teil wurden die Ereignisse im und um den Taekwondosport in Gelnhausen bis heute dargelegt und hier besonders die Arbeit des Wettkampftrainers Hermann Kildau gewürdigt. Unter seiner Leitung hat der Verein neben vielen Erfolgen auf internationaler Ebene bis heute 79 Deutsche Meister, 41 Deutsche Vizemeister und 74 Bronzemedaillen bei deutschen Meisterschaften nach Gelnhausen geholt. Zu einer Präsentation auf der Leinwand wurden die anwesenden Deutschen Meister auf die Bühne gebeten.

Vor der beeindruckenden Kulisse dankte die Vorsitzende nochmals allen Rednern, Aktiven, der musikalischen Begleitung und allen voran den beiden Moderatoren Manfred Hendel und Louis Rack, die sich noch ganz viel Lob im Publikum abholen durften.

Ein durchweg gelungener, kurzweiliger Jubiläumsabend ging zu Ende.02 jubi