1. Gelnhäuser Taekwondo Club 1968 e.V.

Sophie Heuschkel erkämpft sich Platz drei bei den Belgien Open

02.-03.04.2014, Belgien Open, Lommel (Belgien)

Am Wochenende trafen sich rund 850 Sportlerinnen und Sportler im belgischen Lommel um sich mit der internationalen Konkurrenz im olympischen Taekwondo zu messen. Mit von der Partie waren 14 Nachwuchsathleten vom 1. Gelnhäuser TKD Club.

Den Auftakt machte Phillip Heuschkel bei den Kadetten bis 37kg. In seinem ersten Kampf hatte er es mit einem Griechischen Nationalkämpfer zu tun, den er hoch verdient und mit vielen spektakulären Aktionen in seine Schranken weisen konnte. Im darauffolgenden Achtelfinale hatte es Phillip mit einem Niederländer zu tun. Nach einem spannenden und engen Kampf musste sich Phillip am Ende knapp dem späteren Medaillengewinner geschlagen geben. Jona Reitzenstein ging in der Kadettenklasse bis 41kg auf die Wettkampffläche. Nach einem ungefährdeten Sieg gegen den belgischen Vertreter musste sich Jona einem Bayern geschlagen geben. Jonas Brandes schied in der Kadettenklasse bis 45kg bereits in der ersten Runde gegen den Vertreter aus Irland knapp aus. Ebenso erging es Alicia Schott bei den Damen bis 53kg, sie unterlag ihrer Konkurrentin aus Polen in der ersten Runde. Die talentierte Janina Adam unterlag bei den Kadetten bis 37kg ihrer Kontrahentin aus Israel. Die amtierenden Deutsche Vizemeisterin, Linda Zschoch, unterlag in ihrem Auftaktkampf bei den Damen bis 73kg der späteren Turniersiegerin aus Kroatien. Die ebenfalls amtierende Deutsche Vizemeisterin, Emilia Bothe, musste sich nach einem sehr guten Kampf bei den Kadetten bis 47kg ihrer Gegnerin aus Belgien knapp geschlagen. Der amtierende Deutsche Meister, Alexander Müller, ging bei den Herren bis 54kg an den Start. In seinem ersten Kampf hatte er es mit dem mehrfachen Weltranglistenturniersieger aus Kroatien zu tun. Nach einem spektakulären und technisch hervorragenden Kampf musste Alexander seinem Konkurrenten den Vortritt lassen. Tim Oefner sorgte bei den Kadetten bis 49kg für Furore, in seinem ersten Kampf schaltete er den favorisierten Aserbaidschaner vorzeitig mit 14 zu 2 aus und zog ungefährdet ins Viertelfinale ein. Hier traf er auf den heimischen Vertreter aus Belgien. Leider ließ die objektive Bewertung des belgischen Kampfleiters und der belgischen Punkterichter zu wünschen übrig und somit musste sich Tim umstritten dem Belgier beugen. Ebenso umstritten mussten sich Marcel Steinmetz, bei der Jugend A bis 59 kg und Kevin Antonowicz bei der Jugend A bis 45kg in ihren Viertelfinalkämpfen verabschieden. Marcel deklassierte zuvor den starken französischen Vertreter und musste sich dann dem ebenso starken Australier knapp geschlagen geben. Kevin musste sich nach einem spektakulären Kampf, der 11 zu 11 unentschieden endete im Golden Point geschlagen geben. Der gut aufgelegte Edgar Leicht fegte seinen ersten Kontrahenten in der Jugendklasse A bis 55kg mit 15 zu 2 vorzeitig von der Fläche und musste sich dann im darauffolgendem Viertelfinale dem späteren russischen Turniersieger knapp geschlagen geben. Ebenso stark präsentierte sich Stefanie Leicht bei den Kadetten bis 41kg, sie musste sich der späteren Turniersiegerin aus Aserbaidschan nach einem guten Kampf knapp geschlagen geben. In derselben Kadettenklasse zog Sophie Heuschkel über ihre Konkurrentin aus Dänemark, gegen die sie in Holland noch verloren hatte, ins Viertelfinale ein. In einem überlegen geführten Kampf konnte Sophie ihre Gegnerin aus Deutschland nach belieben dominieren und vorzeitig mit 12 zu 0 ins Halbfinale einziehen. Hier traf sie auf die amtierende Vizeeuropameisterin aus Frankreich. Nach einem packenden Kampf musste sich Sophie am Ende hauch dünn geschlagen geben und konnte sich dennoch über ihren ersten internationalen Erfolg freuen.
Die mitgereisten Trainer Hermann Kildau, Sebastian Lehmann und Christoph Lehmann waren von den gezeigten Leistungen ihrer Schützlinge sehr angetan. Gerade die jungen und unerfahrenen Kämpferinnen und Kämpfer haben sich auf dem internationalen Parkett sehr gut geschlagen und man hat gesehen, dass nur noch ein paar Nuancen fehlen um ganz oben zu landen. Die Geschichte der Gelnhäuser Erfolgsschmiede geht auch international weiter und es werden sich noch weitere Erfolge in absehbarer Zeit einstellen. Am Wochenende geht es für eine kleine Gruppe in Hamburg bei den German Open, einem Weltranglistenturnier, weiter.