1. Gelnhäuser Taekwondo Club 1968 e.V.

Hessencup 20161.Hessencup2016

Parallel zum President´s Cup in Bonn fand in Salmünster der Hessencup statt. Unter den 300 Sportlern aus Hessen, den angrenzenden Bundesländern und Luxemburg befand sich eine verkleinerte Wettkampfgruppe des 1. Gelnhäuser TKD Clubs. Durch den Wettkampf in Bonn und die Ferien traten in Salmünster nur 13 Sportler/innen aus der Barbarossastadt an. Nichts desto trotz erkämpften sich die Schützlinge von Norbert Kildau, Hermann Kildau und Daniel Schultheis 8 Goldmedaillen, 1 Silbermedaille und 4 Bronzemedaillen und belegten einen hervorragenden 2. Platz in der Mannschaftswertung. Nur die 26 Sportler/innen vom nordrheinwestfälischen Sporting TKD konnten sich vor die Truppe der Gelnhäuser setzen. Leon Gradwohl, Roland Schmidt und Sebastian Lehmann waren als Kampfrichter im Einsatz.


Ihr Wettkampfdebut feierten die Geschwister Lea und Tim Deichmann. Tim Deichmann ging in der Jugendklasse C bis 27kg an den Start und deklassierte in seinem allerersten Kampf den Schwalbacher, Fernando Rios de Krup mit 32 zu 3. Im darauffolgenden Halbfinale musste sich Tim dem Wuppertaler Oulad Ben Taimot geschlagen geben und mit Bronze begnügen. Ebenso Bronze erkämpfte sich Lea in der Jugendklasse B bis 33kg. Sie unterlag im Halbfinale der Luxemburgerin Jana Krier. Eine weitere Bronzemedaille steuerte Stefanie Leicht in der Jugendklasse B bis 55kg zu. Sie musste sich in einem knappen Kampf der Wiesbadenerin Eda Tunc mit 2 zu 3 geschlagen geben. Die tags zuvor in Bonn kämpfende Emilia Bothe ging in der Jugendklasse A bis 52kg an den Start und musste im Halbfinal verletzungsbedingt aufgeben und sich mit Bronze begnügen. Ann-Christin Dorow besiegte in der Jugendklasse A bis 52kg die Bad-Kreuznacherin Kira Wirz mit 13 zu 9 und im anschließenden Halbfinale deklassierte sie die Walluferin Hala Muhammad Mamako mit 18 zu 0 vorzeitig. Im anschließenden Finale musste sich Ann-Christin nach einem spannenden Kampf knapp mit 8 zu 9 geschlagen geben und mit dem Silberrang zufrieden stellen. In der Jugendklasse C bis 37kg ging Daniel Heller auf die Wettkampffläche. Daniel besiegte zunächst den Hünfelder Nikita Kalmykov vorzeitig mit 20 zu 3 und den Wallufer Roni Shecho ebenso vorzeitig mit 15 zu 0. Richtig gefordert war Daniel im Finale gegen den Wuppertaler Yagiz Ulusoy, den er aber nach einer guten Kampfesführung mit 9 zu 6 in seine Schranken wies und somit die Goldmedaille in Empfang nehmen konnte. Ihm gleich tat es eine Gewichtsklasse darüber, bis 39kg, Noah Chan. Zunächst schaltet er Ilias Elmalki aus Heusenstamm und Ben Schuhmacher aus Meiningen aus. Er gewann vorzeitig mit 18 zu 0 und 16 zu 5. Im Finale konnte ihm der Wieslocher Fidel Dasdelen nur bedingt Widerstand leisten und so belohnte sich Noah nach einem 5 zu 2 Sieg mit der Goldmedaille. Ebenso Gold erkämpfte sich Zinidine Zrelli in der Jugendklasse C bis 45kg. Er besiegte den Mainzer Jaid Rezai mit 3 zu 1 und freute sich über die gewonnene Goldmedaille. Sina Dorow war wieder einmal in der Jugendklasse B bis 37kg nicht zu stoppen. Sie deklassierte die Meiningerin Laura Zander vorzeitig mit 12 zu 0 und wurde mit Gold belohnt. Nachdem Janina Adam beim President´s Cup am Donnerstag noch unglücklich ausgeschieden war, konnte sie sich in Salmünster über Gold freuen. Sie besiegte im Halbfinale Gamze Balaban aus Bonn mit 5 zu 3 und im Finale die Schwalbacherin Yasmina El Barkani mit 7 zu 5. Jona Reitzenstein hatte in der Jugendklasse B bis 49kg mit Vincent Haas aus Niederhöchststadt, 11 zu 0, und dem Salmünsterer Marvin Jäger, 11 zu 3, nicht viel Mühe und zog ungefährdet ins Finale gegen seinen Dauerrivalen Louis Bo Pitzer aus Wiesbaden ein. Wie schon bei der Hessenmeisterschaft ließ Jona nichts anbrennen und gewann souverän mit 4 zu 2 die Goldmedaille. Ihm gleich tat es sein älterer Bruder Luke Reitzenstein, der die Jugendklasse A bis 73kg gegen den Wiesbadener Shajan Sepanlou dominierte. Luke konnte das Finale mit 7 zu 1 und somit die Goldmedaille gewinnen. Nachdem Julia Lelito in der Damenklasse bis 57kg siegreich über die Luxemburgerin Cindy Ebsen mit 11 zu 5 war traf auch sie auf eine Wiesbadenerin, Sarah Lawall. Auch hier konnte die Wiesbadenerin kein Mittel gegen die klugkämpfende Julia finden und somit ging auch diese Goldmedaille mit 3 zu 0 nach Gelnhausen.
Die junge Gelnhäuser Wettkampftruppe präsentierte sich auf einem hohen Niveau und stellte ein Mal mehr ihre besondere Ausnahmestellung in Hessen unter Beweis, so die recht zufriedenen Trainer.